Wie alles anfing
Alles fing damit an, dass ich gefragt wurde, ob ich mir vorstellen könnte, einen Kunstkalender für die Eintracht zu designen. Ich dachte zuerst, das wäre ein Scherz, aber nein, es war ernst gemeint! Ich war total aufgeregt und gleichzeitig ein bisschen nervös, weil ich wusste, dass ich was richtig Cooles abliefern musste.
Kreativer Wahnsinn
Jedes Jahr habe ich mir ein anderes Thema ausgedacht, das die Fans und die Essenz des Vereins widerspiegelt. Da gab es alles: legendäre Spiele, ikonische Spieler und diese unvergesslichen Momente im Stadion, bei denen du einfach nur Gänsehaut bekommst. Jedes Kalenderblatt sollte eine eigene kleine Geschichte erzählen.
Ich hab stundenlang recherchiert, mich mit Fans und ehemaligen Spielern unterhalten und bin regelmäßig ins Stadion gepilgert, um die Atmosphäre aufzusaugen. Die Inspirationen kamen dann meist ganz plötzlich – manchmal mitten in der Nacht, manchmal beim Frühstückskaffee. Und dann ging’s ans digitale Design. Das war oft ein ziemlicher Kraftakt, aber wenn ich dann endlich vor dem Computer saß, war es wie Magie. Jede Seite war eine neue Herausforderung und gleichzeitig ein neues Abenteuer.
Der Prozess
Zuerst gab’s immer eine grobe Skizze auf Papier. Die sah oft aus wie ein Picasso nach drei Gläsern Wein – total schräg und unvollständig. Aber das war okay, weil ich wusste, wohin die Reise geht. Dann ging’s an den Computer. Ich hab mit verschiedenen Software-Tools experimentiert, Farben ausprobiert, Layouts verworfen und nochmal von vorne angefangen, bis alles perfekt war. Manchmal hab ich mich gefühlt wie ein verrückter Wissenschaftler im Labor – nur dass mein Labor voller digitaler Grafiken und Designelemente war.